Sein Weg führte vom Expressionismus über Dada zum Surrealismus.
Der elsässische Künstler, am 16. September 1887 in Straßburg geboren,
veröffentlichte schon früh seine ersten Gedichte (1904). 1911 lernte er in München
Wassily Kandinski und andere Künstler des "Blauen Reiters" kennen und
wurde 1913 Mitarbeiter der expressionistischen Zeitschrift "Der Sturm" in
Berlin.
1917 war er dann einer der Mitbegründer des Dadaismus - in Zürich mit
Hugo Ball und Tristan Tzara, zwei Jahre später in Köln mit Max
Ernst, schließlich 1923 in Hannover mit Kurt Schwitters. Seine Gedichte wurden unter
dem Einfluß des Dada zur "synthtischen Dichtung" voller surreale Wortspiele.
Während der 20er Jahre vollzog Arp den Schritt vom Dadaismus zum abstrakten Surrealismus,
vor allem in seinen Collagen. Mit seiner Frau, der Malerin Sophie Täuber, ging er 1926
nach Paris. In gemeinsamer Arbeit entstanden Teppiche, Illustrationen, Holzschnitte und
Farbreliefs. Ab 1931 schuf Arp auch abstrakte Plastiken. In den 50er Jahren enstanden
Großreliefs für die Universitäten Harvard und Caracas und für das Gebäude der UNESCO
in Paris. Arp starb am 7. Juni 1966 in Basel.
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