Ihm verdankte Frankreich das "Wunder an der Marne".
Seine stolzeste Stunde erlebte er am 11. November 1918, als in seinem Salonwagen im
Wald von Compiègne eine deutsche Delegation die harten Bedingungen für einen
Waffenstillstand entgegennehmen mußte. Ferdinand Foch, geboren am 2. Oktober 1851 in
Tarbes, war Berufssoldat, wurde 1907 Kommandeur der Kriegsakademie Ecole superieure de
guerre und führte zu Beginn des I. Weltkrieges die 9. Armee.
Mit ihr brachte er Anfang September 1914 den deutschen Vormarsch an der Marne zum
stehen und rettete Paris. 1917 wurde Foch als Nachfolger Pétains Chef des
Armeegeneralstabs und Mitglied des Obersten Kriegsrates, 1918 Oberkommandierender aller
alliierten Truppen, dem sogar das amerikanische Expeditionskorps unterstand.
Zur Sicherung vor künftigen deutschen Angriffen verlangte Foch bei den
Friedensverhandlungen die Verschiebung der französischen Militärgrenze bis an den Rhein,
doch ging das selbst einem Maximalisten wie Clemenceau
zu weit. Nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst schrieb Foch seine Memoiren und starb
am 20. März 1929 in Paris.
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