Sean Aloysius O`Fearna, am 01. Februar 1895 in Cape Elisabeth, Maine, geboren war das
13. Kind irischer Einwanderer, die ihren Namen in O`Feeney änderten. Nach einem
vermutlich abgebrochenen Studium ging Sean nach Hollywood, wo er sich als Jack Ford vom
Handlanger, Double und Schauspieler zum Regieassistenten hocharbeitete.
Seine erste Alleinregie war 1917 "The Tornado" - ein Western, die er bis 1920
ausschließlich drehte. Ab 1923, mit dem Film "Cameo Kirby", nannte er sich John
Ford. Bis 1928 drehte Ford 61 Stummfilme, doch erst mit dem Tonfilm begann seine
eigentliche Karriere:
Er feierte viele Welterfolge, so vor dem II. Weltkrieg mit "Stagecoach"
(1939) und "The Grapes of Wrath" (1940), für den er den Oscar bekam. Nach dem
Krieg gab es weitere Höhepunkte, etwa "My Darling Clementine" (1946), "The
Man Who Shot Liberty Valence" (1962) und vor allem das Meisterwerk des Western-Genre,
"The Searchers" (1956), in dem John Wayne
überzeugend als gebrochener Held auftrat.
Fords letzter Spielfilm war "Seven Woman" (1967). Er starb am 31. August 1973
in Palm Springs, Kalifornien, nachdem er im selben Jahr den ersten
"Life-Achievement-Award" Hollywoods, den Ehren Oscar, für sein Gesamtwerk
erhalten hatte.
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