Stefan Benzinger schreibt uns am 25.1.2002: 'Die Osama-Biographie auf Eurer Seite ist mit das Beste, was ich in den letzten Wochen im Netz gefunden habe! Großes Lob an den Autor!' --- Vom ICA-D Team ein herzliches Dankeschön für die Blumen!
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August Wilhelm Iffland (1777 bis 1814 nach Christus)
Der Publikumsliebling im Theaterleben seiner Zeit.
Der am 19. April 1758 in Hannover geborene Schauspieler begann seine Karriere 1777 am
Gothaer Hoftheater. 1770 kam er an das Mannheimer Nationaltheater, wo er als Franz Moor an
der Uraufführung von Schillers "Räuber" einen seiner größten Erfolge
feierte. 1796 wurde er als Theaterdirektor nach Berlin berufen und war von 1811 bis zu
seinem Tod am 22. September 1814 Generaldirektor des Berliner Nationaltheaters.
Iffland vertrat nicht die in Weimar gepflegte deklamatorische Sprechweise, sondern
legte den Hauptakzent auf publikumswirksame Effekte, lebhafte Gestik, aufwendige
Dekoration und prächtige Kostüme. Seine trivialdramatische Spielgestaltung lebte von
einem rührseligen Pathos und einfachen Spannungseffekten.
In 65 geschickt aufgebauten Stücken traf er genau den Zeitgeschmack. Sein
Erfolgsrezept hat der neben Kotzebue meistgespielte Bühnenautor der Goethezeit in
"Theorie der Schauspielkunst erörtert".
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