Stefan Benzinger schreibt uns am 25.1.2002: 'Die Osama-Biographie auf Eurer Seite ist mit das Beste, was ich in den letzten Wochen im Netz gefunden habe! Großes Lob an den Autor!' --- Vom ICA-D Team ein herzliches Dankeschön für die Blumen!
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Bedeutendster österreichischer Maler des Expressionismus.
Kokoschka wurde als Sohn eines Goldschmieds am 1. März 1886 in Pöchlarn an
der Donau geboren. 1905 trat er in die von Gustav Klimt
geprägte Wiener Kunstgewerbeschule ein. Seine Illustrationen aus dieser Zeit
gehören zu den Hauptleistungen des Jugendstils.
Damals begann er auch Gedichte zu schreiben ("Die träumenden
Knaben"). 1910 ging er nach Berlin, wo er unter anderen Emil
Nolde kennenlernte. Seit 1911 war er eng mit Alma Mahler verbunden. Im I.
Weltkrieg schwer verwundet, übernahm Kokoschka 1919 eine Professur an der
Dresdener Kunstakademie. Schon in den 20er Jahren wurden seine farbkräftigen
Werke auf internationalen Ausstellungen gezeigt. Die Portraits ("Bildnis
Auguste Forel"), Landschaftsbilder ("Genfer See") und
Städteansichten ("London") gehören zu den künstlerischen
Höhepunkten der Epoche.
Kokoschka hat das Gegenständliche nie verlassen. Sein Hauptthema ist der
Mensch und die Beziehung zur Frau ("Die Windbraut"). Von den Nazis
verfemt, emigrierte er 1938 nach England. Später lebte er am Genfer See. Die
Nachkriegsbilder sind von starkem humanitären Engagement geprägt
("Prometheus-Saga") und tragen mitunter politischen Charakter ("Thermopylae").
Der vielseitige Kokoschka schrieb auch beachtliche Dramen, Gedichtbände und
Essays.
Er starb am 22. Februar 1980 in Villeneuve am Genfer See.
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