Elisabeth Langgässer (1899 bis 1950 nach Christus)
"In jedem Keimblatt wird der Götter / Beginn aufs neue
nachgezogen".
Die Dichterin wurde am 23. Februar 1899 in Alzey geboren und war zunächst
Lehrerin, übte diesen Beruf jedoch nur fünf Jahre lang aus und lebte ab 1929
als freie Schriftstellerin in Berlin. 1935 heiratete sie den Philosophen Wilhelm
Hoffmann, der ihre Tochter adoptierte und mit dem sie noch drei gemeinsame
Töchter hatte.
Wegen ihrer teilweise jüdischen Herkunft erhielt sie 1936
Publikationsverbot. Ihre älteste Tochter galt als Volljüdin und wurde ins KZ
nach Auschwitz verschleppt, wo sie wie durch ein Wunder überlebte. Trotz
schlechter Gesundheit wurde Elisabeth Langgässer 1944 dienstverpflichtet.
Nach Kriegsende zog sie mit ihrer Familie zurück in ihre pfälzische Heimat.
Jetzt endlich war ihr literarischer erfolg beschieden. 1950 erhielt sie den
Georg-Büchner-Preis. Nur wenig später, am 25. Juli 1950, starb sie in
Rheinzabern an multipler Sklerose.
Elisabeth Langgässer war vom Katholizismus geprägt, jedoch keineswegs
dogmatisch. Während sie zunächst naturmagische Lyrik schrieb, stellt ihre
Prosa den christlichen Erlösungsgedanken, die Verwandlung durch Gnade und
Taufe, in den Mittelpunkt. Besonders ihr Hauptwerk, der heimlich während der
NS-Zeit geschriebene Roman "Das unauslöschliche Siegel" (1946),
kreist um dieses Thema.
( DirectDownloads ) Kalenderblätter druckfertig aufbereitet für Schmuckblätter zum Selbstdrucken im Word DOC6/RTF Format, je Euro 5 über Click&BuyJAN | FEB | MÄRZ APRIL | MAI | JUNI JULI | AUG | SEPT OKT | NOV | DEZ
Das Geschenk für jeden Anlass, nicht nur bei 'runden' Jubiläen Andere Einzeltage oder Zahlungsarten bitte HIER bestellen