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Biografien A-Z

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Max Reinhardt (1897 bis 1957 nach Christus)


Dre Gründer der Salzburger Festspiele.

Reinhardt, der eigentlich Max Goldmann hieß, wurde am 9. September 1873 in Baden bei Wien geboren. Nach verschiedenen Engagements an Provinztheatern gelang ihm der Sprung an das Deutsche Theater in Berlin, wo er bis 1902 als Charakterdarsteller auftrat.

In dem von ihm 1901 mitbegründeten Kabarett "Schall und Rauch" und am Kleinen Theater (ab 1902) konnte er als Schauspieler und Regisseur experimentieren, doch erst als Direktor des Neuen Theaters (1903-06) gelang ihm der Durchbruch. Sein Erfolg lag darin begründet, daß er auf der Bühne unter Ausnutzung modernster Mittel eine magisch-impressionistische Welt als "zweite Wirklichkeit" zu erzeugen vermochte.

Als Direktor des Deutschen Theaters (1905-20 und 1924-33), aber auch als regisseur zahlreicher Gastspiele im In- und Ausland konnte Reinhardt sein Konzept vom Illusionstheater entfalten. Als in den 20er Jahren neue antiillussionistische Tendenzen aufkamen, zog sich Reinhardt mehr und mehr nach Salzburg und Wien zurück. Der Anschluß Österreichs an Deutschland 1938 zwang ihn zur Emigration in die USA, wo er bis zu seinem Tod am 20. Oktober 1943 in New York noch einige Produktionen in Hollywood und am Broadway leitete.

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