Der Sohn eines Hornisten und einer Theatersängerin, geboren am 29. Februar 1792 in
Pesaro, debütierte 1810 in Venedig mit der Oper "Heirat auf Wechsel", hatte
aber erst 1813 mit "Tancredi" seinen entscheidenden Erfolg. "Die
Italienerin in Algier" (1813) hieß die nächste Oper, die 1816 auch in Deutschland
aufgeführt wurde.
Im gleichen Jahr folgte "Der Barbier von Sevilla" (Text nach Beaumarchais). In nur 12 Tagen hatte er die Oper
fertiggestellt. Sie fiel bei den ersten Aufführungen durch, gilt heute aber als Gipfel
der alten Opera buffa. 1815-23 lieferte Rossini dem Opernunternehmer Barbaja jährlich
zwei Opern (u.a. "Othello", 1816; "Die diebische Elster", 1817;
"Das Aschenbrödel", 1817).
Über Wien ging er 1823 nach Paris, wo er zwei Jahre die Italienische Oper leitete und
königlicher Generalmusikintendant wurde. 1829 schrieb er seine letzte Oper "Wilhelm
Tell", eines der bahnbrechenden Werke der französischen "großen Oper".
1832 entstand dann noch das Kirchenmusikwerk "Stabat mater".
Durch seine Musik zu einem wohlhabenden Mann geworden, zog sich Rossini 1836 nach
Italien zurück, lebte aber wieder seit 1853 in Paris, wo er am 13. November 1868 starb.
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