Seine Nachdichtungen standen in jedem Bücherschrank.
Schwab wurde am 19. Juni 1792 in Stuttgart geboren, war Pfarrer, Gymnasiallehrer und
Oberkonsistorialrat in seinre Heimatstadt und gehörte mit seinen Freunden Kerner, Uhland und Mörike dem Schwäbischen Dichterbund an. 1827-37
leitete er den literarischen Teil des Cottaschen "Morgenblattes".
Dabei förderte er unter anderem Lenau und besorgte die erste Gesamtausgabe von
Hölderlins Gedichten. Gemeinsam mit Chamisso gab er ab
1833 den "Deutschen Musenalmanach" heraus, beendete diese Arbeit jedoch 1838,
nachdem Chamisso ein Bild Heines veröffentlicht hatte, der stets scharf gegen die
schwäbischen Dichter und vor allem Uhland polemisiert hatte.
Schwabs eigene literarische Arbeiten sind weniger bedeutend als seine zahlreichen
literaturhistorischen Schriften und Nachdichtungen. Seine für die Jugend nacherzählten
"Deutschen Volksbücher" (1836) und "Die schönsten Sagen des klassischen
Altertums" (1838-40) werden noch heute aufgelegt. Schwab starb am 4. November 1850 in
Stuttgart.
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