Friedrich Freiherr von der Trenck wurde am 16.2.1726 in Königsberg geboren, studierte in seiner Vaterstadt, kam mit 22 Jahren zur preußischen Armee und war während des Zweiten Schlesischen Krieges Ordonanzoffizier von Friedrichs dem Großen.
Doch seine Karriere endete jäh. Einer Liebesbeziehung zur Schwester des Königs, Amalie, und verräterische Kontakte mit seinem österreichischen Vetter, dem Pandurenoberst Franz von der Trenck, bezichtigt, wurde Trenck 1745 in der Festung Glatz inhaftiert.
Er konnte jedoch fliehen, trat in russische Kriegsdienste und verwaltete 1749-1754 in Wien den Nachlass seines Vetters.
Auf einer Reise nach Danzig wurde er 1754 erneut festgenommen und in Magdeburg zehn Jahre lang in harter Kerkerhaft gehalten. Erst eine Intervention von Maria Theresia erwirkte nach dem Siebenjährigen Krieg seine Freilassung.
Danach führte Trenck ein unstetes Abenteurerleben. Er ging den unterschiedlichsten Tätigkeiten nach, verfasste eine Autobiographie, betätigte sich als Weinhändler und war häufig in geheimen diplomatischen Missionen, sprich: mit Spionageaufträgen, unterwegs.
Während der französischen Revolution hielt sich Friedrich Freiherr von der Trenck in Paris auf, wurde unter Spionageverdacht verhaftet und auf Befehl von Robespierre am 25.7.1794 auf der Guillotine hingerichtet.
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